Einsatzbericht

B 3 | Brand Schuppen
Alarmzeit 20.12.2019, 17:02 Uhr
Alarmstichwort Brand 3 - Schuppenbrand
Fahrzeuge ELW 1 [1/11], LF 10/6 [1/42], LF 16/12 [1/44], TSF [2/47], GW-T [1/74], LF-KatS [2/45], SW2000-Tr [2/62], LF 8/6 [3/42]
Weitere Kräfte Feuerwehr Rottweil
KdoW [1/10], TLF 24/50 [1/24], HAB [1/35]

Feuerwehr Schramberg
STW [2/64], WLF [2/65], AB-Atemschutz

DRK
RTW, OrgL Rettungsdienst, DRK HvO, DRK Dunningen

Sonstige
Kreispressesprecher [Rottweil 4/1], Funkstreife, Energieversorger, Vertreter der Medien
Einsatzbericht

Die Feuerwehr Dunningen wurde am Freitagabend mit dem Alarmstichwort „Brand 2 mit Betroffenen“ (B 2 P) in den Amselweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnten eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein wahrgenommen werden.

Bei einer ersten Erkundung an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass ein Schuppen mit darin abgestellten Fahrzeugen bereits in Vollbrand stand. Es bestand akute Gefahr, dass sich das Feuer auf ein direkt angrenzendes Ökonomiegebäude und ein nebenstehendes Wohnhaus ausbreitet. Umgehend wurde die Alarmstufe auf „Brand 3“ (B 3) erhöht, was zur Folge hatte, dass weitere Kräfte der Einsatzabteilung Seedorf, sowie die Einsatzabteilung Lackendorf an die Einsatzstelle alarmiert wurden. Parallel wurde vom Rettungsdienst in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein das gefährdete Wohngebäude geräumt und die Betroffenen betreut.

Durch gezielte Riegelstellungen mit massivem Löschwassereinsatz durch die beiden ersteintreffenden Löschgruppenfahrzeugen mittels mehreren C- und B-Rohren, sowie einem tragbaren Wasserwerfer, konnte die Brandausbreitung in letzter Minute gestoppt werden.

Vorteilhaft erwies sich die nahe am Brandobjekt vorbeifließende Eschach und die generell gute öffentliche Wasserversorgung im Bereich der Einsatzstelle. So konnte bereits in der Erstphase mit großem Löschwassereinsatz gegen das Feuer vorgegangen werden.

Im Einsatzverlauf wurden die angrenzenden Gebäude mittels Wärmebildkameras auf eine mögliche Brandausbreitung kontrolliert. Mit mehreren Strahlrohren wurden immer wieder aufflammende Glutnester abgelöscht und die Reste des Gebäudes gekühlt.

Die „Zentrale Atemschutzwerkstatt“ des Landkreises Rottweil wurde an die Einsatzstelle gerufen, um die benutzte Atemschutztechnik auszutauschen und die Schläuche zur Reinigung abzutransportieren. Ebenso konnte noch an der Einsatzstelle die verschmutzte persönliche Schutzausrüstung einiger Einsatzkräfte ausgetauscht werden, um eine Kontaminationsverschleppung zu vermeiden. Auch diese Kleidung wurde an die Zentrale Atemschutzwerkstatt zur Reinigung übergeben.

Weitere Informationen

 

(Fotos: Kreispressesprecher KFV Rottweil, Feuerwehr Dunningen)

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