Einsatzbericht

B 3 | Gebäudebrand Seedorf
Alarmzeit 26.07.2016, 17:01 Uhr
Alarmstichwort Brand 3 - Brand Schuppen
Fahrzeuge MTW [1/19], LF 10/6 [1/42], LF 16/12 [1/44], TSF [2/47], LF-KatS [2/45], SW2000-Tr [2/62], LF 8/6 [3/42]
Weitere Kräfte Feuerwehr Rottweil
KdoW [1/10], TLF 24/50 [1/24], HAB [1/35]

Feuerwehr Schramberg
GW-AS (a.D.) [2/56], STW [2/64]

DRK
KBL, RTW, OrgL Rettungsdienst, DRK HvO

Sonstige
Funkstreife, Gemeindeverwaltung, Energieversorger
Einsatzbericht

Am frühen Dienstagabend wurde die Feuerwehr Dunningen sowie die Feuerwehr Rottweil mit der Hubarbeitsbühne und dem TLF 24/50 zu einem gemeldeten Schuppenbrand gemäß dem Alarmierungsstichwort „B 3“ alarmiert.

 

Bereits auf Anfahrt konnte eine weithin sichtbare Rauchsäule wahrgenommen werden. Unmittelbar nach Erkundung und dem Eintreffen weiterer Kräfte kam zu einer Durchzündung und dem daraus resultierenden Vollbrand des Dachstuhles in kompletter Ausdehnung, mit der Gefahr, aufgrund der sehr engen Bebauung, des Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude.

 

Durch Einsatz von mehrere Riegelstellungen zu den Nachbargebäuden und massiven Löschwassereinsatz im Innenangriff und dem Monitor der Hubarbeitsbühne konnte der Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf die angrenzenden Gebäude verhindert werden.

 

Aufgrund der eingeschränkten Löschwasserversorgung durch das öffentliche Netz wurde durch ein Löschfahrzeug und dem Schlauchwagen SW 2000 eine mehrere hundert Meter lange zusätzliche Löschwasserstrecke von der Eschach bis an die Einsatzstelle aufgebaut.

 

Durch die Führungsgruppe wurden Einsatzabschnitte gebildet und die Komunikation koordiniert. Die unmittelbare Nachbarbebauung wurden regelmäßig mittels Wärmebildkameras auf Auffälligkeiten geprüft.

 

Im Einsatzverlauf wurde zur logistischen Unterstützung die zentrale Feuerwehrwerkstatt des Landkreises an die Einsatzstelle gerufen, die mit Gerätewagen-Atemschutz und Schlauchtransportwagen vorort waren. Die Kameraden des DRK Dunningen stellten zusammen mit dem anwesenden Rettungsdienst die notfallmedizinsche Absicherung der Einsatzkräfte.

 

Nach den Löscharbeiten wurden die einsturzgefährdenden Gebäudegiebel durch einen Baggerbetrieb eingerissen, die Brandwache war bis in die Morgenstunden mit Nachlöscharbeiten beschäftigt und kontrollierte die Brandstelle in regelmäßigen Abständen mit der Wärmebildkamera.

 

Großer Dank gilt den Nachbarn, die während des Einsatzes unbürokratisch Getränke zur Verfügung stellten. Vor allem die Atemschutzgeräteträger erreichen während einem Brandeinsatz bei hochsommerlichen Temperaturen die physischen Grenzen der Belastbarkeit.

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