Es war gegen 20 Uhr abends, als am 28. Juni 2006 eine Unwetterfront Trossingen, Teile Aldingens und Schwenningens erreichte. Die Schäden, die die tennisballgroßen Hagelkörner in nur zehn Minuten verursachten, gingen in die Millionen. In Trossingen waren 2200 Häuser und damit auch ihre Bewohner betroffen. In den am stärkten in Mitleidenschaft gezogenen Stadteilen – vom Schulzentrum bis weit in die Siedlung hinein – zeigte sich ein Bild der Zerstörung. Kaum ein Dach hatte dem Unwetter standgehalten, Fenster waren zerschlagen, Autos vollkommen demoliert worden.
In den kommenden eineinhalb Wochen befand sich Trossingen im Ausnahmezustand. Noch in der ersten Nacht wurden 350 Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, DRK und Polizei mobilisiert, um die schlimmsten Schäden notdürftig zu beheben. Feuerwehrkommandant Thomas Springer, der den Hagelsturm selbst miterlebt hat, zeigt sich rückblickend beeindruckt von der Solidarität der Trossinger untereinander, aber auch vom Ineinandergreifen der einzelnen Hilfsdienste und öffentlichen Stellen: „Als die Alarmierung begann, haben wir gar nicht abschätzen können, wie schlimm Trossingen getroffen war. Erst am nächsten Tag, als es hell wurde, war sichtbar, was der Hagel angerichtet hat.“
In den kommenden eineinhalb Wochen befand sich Trossingen im Ausnahmezustand. Noch in der ersten Nacht wurden 350 Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, DRK und Polizei mobilisiert, um die schlimmsten Schäden notdürftig zu beheben. Feuerwehrkommandant Thomas Springer, der den Hagelsturm selbst miterlebt hat, zeigt sich rückblickend beeindruckt von der Solidarität der Trossinger untereinander, aber auch vom Ineinandergreifen der einzelnen Hilfsdienste und öffentlichen Stellen: „Als die Alarmierung begann, haben wir gar nicht abschätzen können, wie schlimm Trossingen getroffen war. Erst am nächsten Tag, als es hell wurde, war sichtbar, was der Hagel angerichtet hat.“
Schnell sei klar gewesen, dass mit denen in Trossingen vorhandenen Mitteln die zerstörten Dächer auch nicht provisorisch geschützt werden könnten. „Da hat sich gezeigt, wie wichtig Koordination ist. Am ersten Tag haben wir uns noch selbst um Folien und Dachlatten kümmern müssen, dann hat das Regierungspräsidium übernommen. Wir haben nur melden müssen, was wir brauchen und Freiburg hat dafür gesorgt, dass wir es einen Tag später schon hier stehen hatten“, so Springer.
Ohne die Unterstützung vieler auswärtiger Hilfsdienste hätten Springer und seine Kollegen dem Chaos aber nicht Herr werden können. „Die Feuerwehr aus Ulm kam mit einem Kran, Freiburg schickte Leute, aber auch Überlingen und viele andere Wehren sprangen uns beiseite. Unser Bürgermeister hat die Arbeitgeber unserer Feuerwehrleute abtelefoniert, damit sie für längere Zeit freigestellt wurden“, erinnert sich der Trossinger Kommandant
Ohne die Unterstützung vieler auswärtiger Hilfsdienste hätten Springer und seine Kollegen dem Chaos aber nicht Herr werden können. „Die Feuerwehr aus Ulm kam mit einem Kran, Freiburg schickte Leute, aber auch Überlingen und viele andere Wehren sprangen uns beiseite. Unser Bürgermeister hat die Arbeitgeber unserer Feuerwehrleute abtelefoniert, damit sie für längere Zeit freigestellt wurden“, erinnert sich der Trossinger Kommandant
Text: Trossinger Zeitung

